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    Bevölkerungsschwund: Bis 2016 knapp sieben Millionen Russen weniger

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    Die Bevölkerungszahl in Russland wird sich nach Behördenangaben bis zum Jahr 2016 auf rund 135 Millionen verringern.

    MOSKAU, 05. März (RIA Novosti). Die Bevölkerungszahl in Russland wird sich nach Behördenangaben bis zum Jahr 2016 auf rund 135 Millionen verringern.

    Derzeit leben 142,2 Millionen Menschen in der Russischen Föderation. Das sagte der Vizechef der Föderalen Agentur für Gesundheitswesen und Sozialentwicklung Nikolai Wolodin am Montag bei einem Runden Tisch im Föderationsrat.

    Die Hauptursachen für die sinkende Bevölkerungszahl sieht Wolodin in den starken sozialen Veränderungen, in einer niedrigen Geburtenrate und wegen der hohen Zahl der Ein-Kind-Familien. Weiterer Grund ist die hohe Sterblichkeit der Männer.

    Der Experte räumte ein, dass sich die Lebenserwartung in Russland von durchschnittlich 64,9 Jahre 2003 auf 65,3 Jahre im Jahr 2005 erhöht hat. Diese Kennziffer liege jedoch weit unter der in Japan, den USA, China und einigen Ländern Europas.

    Der Beamte verwies auf den stetigen Rückgang der Geburten. Nach seinen Angaben haben die Kinder beziehungsweise Jugendlichen unter 17 Jahren einen Anteil von 20,2 Prozent an der Gesamtbevölkerung Russlands. Laut Wolodin nimmt die Morbidität bei Neugeborenen zu. Laut Wolodin hat der Anteil kinderloser Ehen von 17 Prozent den kritischen Punkt überschritten.

    Der Experte bemerkte, dass sich dank des 2003 gestarteten Programms „Russlands Kinder“ die Sterbeziffer bei Müttern und Neugeborenen wie auch die Zahl der Schwangerschaftsunterbrechungen verringert habe.

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