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    Tilfis fordert von Moskau finanziellen Ersatz für abgeschobene Georgier

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    TIFLIS, 27. März (RIA Novosti). Georgien will von Russland Ersatzzahlungen für die aus Russland abgeschobenen Georgier verlangen.

    Das teilte Georgiens Vertreter im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, Wissarion Bohaschwili, der Presse am Dienstag mit.

    In der am 26. März beim Menschenrechtsgericht eingebrachten 66 Seiten fassenden Anklageschrift wirft Georgien Russland die Verletzung der internationalen Menschenrechtskonvention in elf Punkten vor - unter anderem Freiheitsrecht, Unantastbarkeit der Menschenwürde, Recht auf Leben, Eigentum und Ausbildung.

    Laut Bohaschwilli reflektiert die Klage auch die Ereignisse, die sich in Russland nach dem 27. September 2006 abgespielt hätten. Die Klage bezieht sich auf die ausländerfeindlichen Aktionen, die gegen georgische Bürger und in Russland geborene Georgier vorgenommen worden seien, unter den Betroffenen seien selbst bekannte Persönlichkeiten gewesen.

    Nach inoffiziellen Angaben sind in den Anklageunterlagen Aussagen der Abgeschobenen und Ausweiskopien zu finden, die ihren legitimen Aufenthalt in Russland bestätigen.

    Zudem gibt es Aussagen von ausgewiesenen Georgiern, welche die inhumane Behandlung in Untersuchungshaft belegen. Georgiens Staatsanwaltschaft soll außerdem über Fotos und Aussagen von inhaftierten Georgiern verfügen, denen medizinische Behandlung in Untersuchungshaft angeblich verweigert wurde.

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