01:01 25 September 2017
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    Russischer Firmenjet von US-Luftwaffe zur Landung gezwungen

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    WASHINGTON, 27. März (RIA Novosti). Auf dem Flug vom US-Bundesstaat Texas nach Russland ist ein Unternehmensjet von Jägern der US-Luftwaffe abgefangen und auf dem internationalen Flughafen in Milwaukee (Bundessstaat Wisconsin) zur Landung gezwungen worden.

    Das berichtete der amerikanische US-Sender NBC.

    Der Vorfall hatte sich am Freitag ereignet, nachdem die US-amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA den Heimflug der von einem russischen Unternehmen gekauften Maschine verboten hatte.

    Wie NBC berichtete, hat auch das US-amerikanische Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando den Flug der Maschine auf dem Radarschirm verfolgt, doch keinen Startbefehl für die eigenen Abfangjäger erteilt.

    Die FAA hatte auf eine Anzeige des amerikanischen Verkäufers hin gegen eine Ausfuhr des Flugzeugs nach Russland entschieden. Es war behauptet worden, die Zahlungen für den Kauf seien nicht erfolgt und das Flugzeug werde gestohlen.

    Am Montag hatte ein Gericht im US-Staat Delaware ein Ausfuhrverbot vor Regelung der Geldangelegenheiten angeordnet.

    Trotz einer Klage der Verkäuferfirma vom Freitag war die MD-87 mit drei Besatzungsmitgliedern und drei Passagieren an Bord am Sonnabend auf dem Flughafen Dallas/Fort-Worth mit Zwischenlandung in Kanada gestartet. Bereits in der Luft ist die Besatzung von der FAA aufgefordert worden, in Milwaukee zu landen.

    Der Richterspruch gilt bis Mittwoch, das Flugzeug muss bis zum nächsten Gerichtsbeschluss an seinem gegenwärtigen Standort verbleiben.

    Eine FBI-Sprecherin betonte indes vor der Presse, dass die Geheimdienste keine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA feststellen konnten.

    Der New Yorker Rechtsanwalt des russischen Käufers, Martin Wainberg, bestreitet die Vorwürfe des Verkäufers und behauptet, die Bezahlung sei in vollem Umfang erfolgt.

    Die Sonderanfertigung eines Flugzeugs vom Typ McDonnel-Douglas-87-MD-87 kostet ungefähr 16 Millionen US-Dollar und hat 19 Plätze.

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