14:28 24 April 2018
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    Online-Betrügern in Spanien das Handwerk gelegt

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    MADRID, 29. März (RIA Novosti). In Spanien sind 17 mutmaßliche Mitglieder einer internationalen Bande in Gewahrsam genommen worden, die sich mit finanziellen Online-Manipulationen befasste, teilte die spanische Polizei am Donnerstag mit.

    Unter den Verdächtigen befinden sich auch Russinnen und Ukrainer.

    „Die Verbrecherbande hat in betrügerischer Weise vom Ausland aus über das Internet große Geldsummen von Privat- und Firmenkonten in verschiedenen Landesteilen Spaniens abgebucht und sie nach Chisinau (Moldawien) überwiesen“, heißt es in der Verlautbarung.

    Online sollen sie in Spanien nach Komplizen gesucht haben, auf deren Konten sie die gestohlenen Gelder in einem ersten Schritt weiter geleitet haben. Diese seien dann für die Überweisung des Geldes nach Moldawien mit jeweils 10 Prozent des Betrags bedacht worden.

    Die spanische Polizei räumt ein, dass es sich bei den Inhaftierten, darunter zwei Frauen aus Russland und drei Männern aus der Ukraine, um Handlanger handele, die möglicherweise nicht einmal wussten, dass sie sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben.

    „Das Geld ist von 40 Bankkonten abgeräumt worden. Der Gesamtschaden des Diebstahls beläuft sich auf 165 500 Euro“, gab die Polizei bekannt.

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