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    "Forbes"-Liste über Top 100 der reichsten Russen - 13 Newcomer

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    Das Durchschnittsalter der im russischen "Forbes"-Magazin veröffentlichten 100 reichsten Russen liegt bei 45 Jahren.

    MOSKAU, 19. April (RIA Novosti). Das Durchschnittsalter der im russischen "Forbes"-Magazin veröffentlichten 100 reichsten Russen liegt bei 45 Jahren.

    Das Gesamtkapital dieser Unternehmer ist innerhalb eines Jahres um 36 Prozent auf 337 Milliarden Dollar gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr sind in der neuesten Liste 13 neue Namen erschienen.

    Kyirill Wischnepolski, stellvertretender Chefredakteur des russischsprachigen "Forbes", verwies in einem RIA-Novosti-Gespräch auf eine Diversifizierung der Tätigkeitsbereiche der Großunternehmer. "2004 waren 41 von ihnen in der Öl- und Gasbranche tätig, heute nur noch 18", stellte er fest. Die restlichen seien vom Staat, dessen Rolle in der Wirtschaft zunimmt, aus dieser Branche verdrängt worden.

    Die "Verdrängten" investierten ihre Mittel in Immobilien, hieß es. "Jeder dritte auf der Liste hat Projekte im Immobilien oder im Baubereich", so Wischnepolski.

    Auch der Anteil von Bankleuten ist in diesem Jahr beträchtlich gewachsen. "Seit drei bis vier Jahren entwickeln sich der Finanzsektor und das Kreditwesen besonders intensiv", fügte er hinzu. Damit ist auch die wachsende Zahl von Financiers auf der "Forbes"-Liste zu erklären. "2004 hat es noch keinen einzigen Bankier in der Liste gegeben."

    Ein weiterer schnell wachsender Bereich ist der Einzelhandel, dessen Vertreter auch in der Liste zu finden sind.

    "Das in den 90er Jahren erwirtschaftete Kapital kehrt jetzt in die russische Wirtschaft zurück", betonte Wischnepolski. "Der Netto-Kapitalzustrom in die russische Wirtschaft belief sich 2006 auf 400 Milliarden Dollar. Das zuvor ins Ausland geflüchtete Kapital wird nun ins Bau- und ins Fernmeldewesen sowie in Verkehrsunternehmen investiert."

    Roman Abramowitsch, Gouverneur von Tschukotka (Nationalbezirk von Tschuktschen im fernen Nordosten Russlands) und Chelsea-Besitzer, landete mit 19,2 Milliarden Dollar zum dritten Mal hintereinander an der Spitze der Liste.

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