12:02 18 Dezember 2017
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    Blutbad in Virginia: Senatorin für rechtliche Regelung des Waffenerwerbs durch Bürger

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    WASHINGTON, 19. April (RIA Novosti). Die Tragödie in der Polytechnischen Universität Virginia ist wegen der beispiellos leichten Erhältlichkeit von Waffen in den USA möglich geworden.

    So äußerte sich die Senatorin vom US-Bundesstat California, Dianne Feinstein.

    In einer Erklärung der Senatorin, die im Wortlaut an RIA Novosti übermittelt wurde, heißt es unter anderem: „Die letzten Ereignisse geben Anlass dazu, Gesetze anzunehmen, die den Verkehr konventioneller Waffen in diesem Land kontrollieren würden.“

    Ein im Jahre 1994 in den USA angenommenes Gesetz verbot die Produktion und den Import von 19 in der Armee üblichen Angriffswaffen sowie von anderen Waffenarten.

    „Die Wirkung des Gesetzes wurde am 13. September 2004 nicht verlängert, obwohl die Mehrheit der Senatoren im Februar dieses Jahres für diese Verlängerung votiert hatte“, wird in der Erklärung unterstrichen.

    Der 23-jährige Student Cho Seung-Hui, der im Jahre 1992 zusammen mit seinen Eltern aus Südkorea in die USA gekommen war, hatte in der Polytechnischen Universität des Bundesstaates Virginia 32 Menschen getötet. Er erschoss zuerst zwei Menschen im Studentenwohnheim und etwa zwei Stunden später weitere 30 Menschen im Gebäude der ingenieurtechnischen Fakultät. Als die Polizei am Tatort eintraf, tötete er sich selbst durch einen Kopfschuss.

    Zwischen beiden Schießereien hatte Cho Seung-Hui Fotos, ein Video und eine schriftliche Botschaft an den Fernsehsender NBC geschickt.

    Die Polizei und das Bundeskriminalamt FBI untersuchen jetzt die Materialien, die der Todesschütze am Mittwoch per Post geschickt hatte.

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