15:59 16 Dezember 2017
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    Mafia-Hochburg Marbella - Anwalt soll 800 Firmen für Geldwäsche gegründet haben

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    MADRID, 19. April (RIA Novosti). Der am Dienstag festgenommene Anwalt Rafael Cruz Conde soll 800 Briefkastenfirmen in Spanien und im Ausland gegründet haben, um Mafia-Geld zu waschen.

    Dies teilte ein Sprecher der spanischen Staatsanwalt RIA Novosti mit. Seinen Worten nach hatte der Anwalt Kunden in der Türkei, Schweden und Argentinien. Nach der Legalisierung wurde ihr Geld in Immobilien in ganz Spanien angelegt. Dem Sprecher zufolge geht es um Einnahmen aus dem Drogen- und Waffenhandel.

    Die Ermittler haben den Umfang der Geldwäsche noch nicht festgestellt, sagte der Sprecher. "Aber wir vermuten, dass es sich um mehrere hundert Millionen Euro und hunderte Luxushäuser in den teuersten Badeorten des Landes handeln kann.“

    Der Anwalt und 20 weitere Verdächtige waren bei der Razzia „Idalgo“ festgenommen worden. Die Razzia ist eine neue Etappe des Korruptionkampfes im südspanischen Badeort Marbella, wo im vergangenen Jahr fast alle Mitglieder der Stadtverwaltung, einschließlich Bürgermeister, wegen Korruptionsverdachts verhaftet worden waren.

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