01:27 17 Dezember 2017
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    Griechenland: Suche nach zwei vermissten Passagieren der Sea Diamond geht weiter

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    ATHEN, 19. April (RIA Novosti). Die Suche nach den zwei Passagieren, die nach dem Schiffbruch des Kreuzfahrtschiffs Sea Diamond vermisst werden, geht bei der griechischen Insel Santorin immer noch weiter.

    Das Schiff lief am 5. April im Ägäischen Meer auf ein Riff. Circa 1500 Passagiere und Crewmitglieder wurden gerettet, zwei Menschen gelten als vermisst.

    Wie das griechische Ministerium für Handelsschifffahrt mitteilte, ist es trotz zweiwöchiger Suche noch nicht gelungen, den 45-jährigen französischen Touristen Jean-Christophe Allain und seine 16-jährige Tochter Maud zu finden.

    Die Körper der Touristen wurden im Meer und an der Küste von Santorin sowie im versunkenen Schiffswrack mit einem Spezial-Tiefseeapparat gesucht.

    Wie der Minister für Handelsschifffahrt, Manolis Kefalogiannis, mitteilte, haben die Behörden bereits Anfragen über die Anwesenheit der Touristen an Bord bekommen.

    „Wir haben noch unbeantwortete Fragen. Wir haben die Passagierliste dreimal überprüft und diese beiden nicht gefunden“, sagte Kefalogiannis im Fernsehen.

    Er teilte auch mit, dass die Frau und Mutter der Vermissten, Ann Allain, gesagt hatte, dass ihre Verwandten sich nicht unter den Geretteten befänden. Mehr noch, die Frau verließ Griechenland zwei Tage nach der Katastrophe und war seitdem nicht mehr mit den griechischen Behörden in Verbindung getreten.

    Einige griechische Fernsehsender hatten berichtet, dass der vermisste Jean-Christoph sich kurz vor der Reise angeblich hoch versichern lassen hatte. Es wurde auch andeutungsweise geäußert, dass die griechische Polizei ermittelt, ob die Touristen nicht auf der Insel geblieben sind, die das Schiff vor Santorin anlief.

    Ann Allain selbst hat alle diese Meldungen rigoros zurückgewiesen. „Alle Gerüchte, die in Griechenland im Umlauf sind, sind einfach lächerlich. Das ist eine absurde Dummheit“, sagte sie in einem Interview gegenüber der athenischen Zeitung „Nea“.