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    Russischer Zolldirektor wird Verbot für Biomaterialien-Ausfuhr morgen kommentieren

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    MOSKAU, 31. Mai (RIA Novosti). Der Direktor des Föderalen Zolldienstes (FTS) Andrej Beljaninow plant für den Freitag eine Pressekonferenz, bei der er die Mitteilungen der Massenmedien über das Verbot der Ausfuhr von Biomaterialien kommentieren wird.

    Das teilte der Vertreter des Pressedienstes der Zollbehörde am Donnerstag der RIA Novosti mit.

    Am Mittwoch erschien in einer landesweiten Zeitung eine Meldung, dass ab dem 28. Mai durch eine Entscheidung des Zolldienstes die Ausfuhr von biologischen Mustern ins Ausland verboten wird, weil sie angeblich benutzt werden können, um biologische Waffen gegen die Russen zu schaffen. Unter das Verbot fallen Haar-, Blut- und sonstige Proben. Nach Angaben der Zeitung hat der Verbot für die Ausfuhr von Biomaterialien (zum Beispiel Knochenmarkproben zur Spendersuche) Auswirkungen auf die Gesundheit von Tausenden Kranken.

    „Jetzt versuchen wir, alles zu tun, damit Andrej Beljaninow (der Direktor der Zollbehörde) selbst mit einer Pressekonferenz zu dem Thema auftritt. Gegenwärtig verhandeln wir darüber, und solange geben wir keine Kommentare zu den Meldungen in den Medien ab“, sagte ein Pressesprecher des Zolldienstes.

    „Sobald wir Informationen über eine Pressekonferenz haben, werden wir das den Massenmedien mitteilen“, sagte der Gesprächspartner der RIA Novosti.

    Am Mittwoch erklärte das Ministerium für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung, dass es mit dem Verbot für die Ausfuhr von menschlichen Biomaterialien nichts zu tun habe. Wie der Stellvertreter des Ministers Wladimir Starodubow sagte, habe es seitens seines Ressorts keine solche Initiativen gegeben.

    Was die Ausfuhr von Biomaterialien angeht, werde sich für jeden konkreten Kranken nichts verändern, das System arbeite wie früher, sagte Starodubow.

    Der Beschluss des Föderalen Zolldienstes betreffe die Ausfuhr von großen Partien von Biomustern, die mit der Behandlung konkreter Patienten nichts zu tun hätten, und die Menschen würden keinen Schaden nehmen.

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