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    Moskaus Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ausstellung „Verbotene Kunst“

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    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Die zuständige Moskauer Staatsanwaltschaft ermittelt in der Strafsache, die wegen der Organisierung und Durchführung der Ausstellung „Verbotene Kunst 2006“ im Sacharow-Zentrum der Hauptstadt eröffnet worden ist.

    In der Mitteilung der Justizpressestelle, die bei RIA Novosti eingegangen ist, wird auf den Strafartikel Bezug genommen, mit dem „Anstiftung zum Hass oder zu Feindseligkeiten“ verfolgt wird.

    Die Strafverfolgungsbehörde wirft den Veranstaltern der Ausstellung, die im März 2007 zu sehen war, vor, dass sie die religiösen Gefühle von Gläubigen verletzt haben. Es seien Exponate und Werke ausgestellt worden, die die christliche Religion und ihre Anhänger herabgewürdigt haben, so die Pressestelle der Staatsanwaltschaft.

    Gegenwürdig werde operativ ermittelt, um die verantwortlichen Personen festzustellen und gegen sie Anklage zu erheben.

    Gegen die Veranstalter hatte die rechtsorthodox-patriotische Bewegung „Volkskonzil“ Strafantrag wegen Anstiftung zum Religionshass gestellt. Der Direktor des Sacharow-Zentrums, der die Ausstellung am 7. März eröffnet hat, hält dem entgegen, dass in dem Museum „eigene Gesetze gelten“.

    Oleg Kassin, Direktor des „Zentrums zum Schutz des Volkes“ und Koordinator des Volkskonzils, dem mehr als 200 rechtsorthodoxe, Veteranen- und Jugendorganisationen sowie schöpferische Vereinigungen angehören, hat die Ausstellung als Gotteslästerung bezeichnet.

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