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    Großbritannien plant "gewichtige" Antwort an Russland im Auslieferungsstreit um Lugowoi

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    Diplomatische Krise Russland - Großbritannien (50)
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    Der britische Außenminister David Miliband unterbreitet am heutigen Montag im Parlament Vorschläge , um eine Antwort auf die Weigerung Russlands zu geben, den Unternehmer Andrej Lugowoi auszuliefern.

    MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti). Der britische Außenminister David Miliband unterbreitet am heutigen Montag im Parlament Vorschläge , um eine Antwort auf die Weigerung Russlands zu geben, den Unternehmer Andrej Lugowoi auszuliefern.

    Britische Behörden beschuldigen den russischen Unternehmen des Mordes am ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litwinenko in London. Wie die britische Zeitung "The Financial Times" schreibt, wird eine Ausweisung russischer Diplomaten als eine eventuelle Antwort erwogen.

    Einzelheiten der geplanten Erklärung werden im Außenministerium sorgfältig geheim gehalten, ein ranghoher Ministeriumsangestellter, der anonym bleiben wollte, meinte allerdings, dass die Antwort "gewichtig" sein werde.

    Am Sonntag hatte Miliband erklärt, dass der Mord an Litwinenko "ein äußerst ernsthafter Fall" sei. Der Gerichtsprozess müsse absolut transparent sein. Zuvor hatte Miliband eine Ausweisung russischer Diplomaten aus London nicht ausgeschlossen. Nach Ansicht der Zeitung soll diese Entscheidung getroffen werden.

    Zugleich gab Miliband zu verstehen, dass die derzeit engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Großbritannien am wenigsten in Mitleidenschaft gezogen werden sollen. Diesen Standpunkt teilt auch der neue britische Premier Gordon Brown. Wie das Blatt feststellt, will Brown eine Situation entstehen lassen, bei der der bilaterale Handel infolge der Prinzipienfestigkeit Großbritanniens nicht zu Schaden kommen soll.

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