02:14 26 September 2017
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    Vier Tote bei Erdbeben in Japan - Generalkonsul sucht nach Russen

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    Bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 im Westen Japans sind am Montag nach neuesten Angaben vier Menschen getötet und mindestens 400 verletzt worden. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK.

    TOKIO, 16. Juli (RIA Novosti). Bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 im Westen Japans sind am Montag nach neuesten Angaben vier Menschen getötet und mindestens 400 verletzt worden.

    Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK.

    Das Schicksal der zehn russischen Bürger, die in der vom Beben besonders stark betroffenen Stadt Kashiwazaki leben, bleibt unbekannt.

    Russlands Generalkonsul in der Präfektur Niigata, Wassili Kulakow, teilte RIA Novosti mit, dass sich in den bislang kontaktierten Krankenhäusern in Kashiwazaki keine Russen aufhalten. Da es aber sehr viele Krankenhäuser in der Stadt gebe, bestehe keine hundertprozentige Sicherheit, dass man sich mit all diesen Einrichtungen in Verbindung setzen könne, so der Generalkonsul.

    „Wir setzen unsere Hoffnung auf die Munizipalität und die Polizei“, so der Diplomat. Nach seinen Angaben sind die oben genannten Personen nicht in der russischen diplomatischen Vertretung registriert. Ihr Wohnort und ihre Kontakte seien nicht bekannt, was die Suche erschwere, so Kulakow.

    Nach Angaben der örtlichen Behörden sind nahezu 300 Häuser von Kashiwazaki völlig zerstört und Hunderte beschädigt. Wegen der Berichte über Austritt von Ferngas wurde das Gasversorgung eingestellt. Rund 35 000 Haushalte seien ohne Gas und Wasser geblieben.

    Mehr als 440 Menschen wurden an sichere Orte evakuiert. Weiteren 33 000 Familien sei zuerst eine Evakuierung empfohlen worden, die jedoch vor kurzem abgesagt wurde.

    Im Notstandsgebiet sind Armee, Polizei und Feuerwehr im Einsatz, die die Folgen des Erdbebens beseitigen.

    Der japanische Premier Shinzo Abe hat am Montag den Wahlkampf-Besuch in Nagasaki unterbrochen und ist nach Tokio zurückgekehrt, um eine Krisensitzung abzuhalten. Wie Abe Journalisten sagte, reise er am heutigen Montag noch ins Notstandsgebiet.

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