11:19 26 September 2017
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    HIV-Prozess in Libyen: Oberster Justizrat verschiebt Urteilsverkündung

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    Libyens Oberster Justizrat hat die endgültige Urteilsverkündung im Aids-Prozess gegen die bulgarischen Krankenschwestern auf Montagabend verschoben.

    KAIRO, 16. Juli (RIA Novosti). Libyens Oberster Justizrat hat die endgültige Urteilsverkündung im Aids-Prozess gegen die bulgarischen Krankenschwestern auf Montagabend verschoben.

    Das berichten arabische Medien unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Sprecher des Justizrates. Der Grund der Aufschiebung ist bislang unbekannt.

    Den bulgarischen Krankenschwestern und einem palästinensischen Arzt wird vorgeworfen, 1999 mehr als 400 libysche Kinder absichtlich mit Aids infiziert zu haben. Am Mittwoch voriger Woche hatte das Oberste Gericht von Libyen das Todesurteil gegen die Mediziner bestätigt.

    Dennoch hoffen die Angeklagten und ihre Anwälte auf einen Gnadenspruch des Obersten Justizrates.

    Am Sonntag wurde bekannt, dass die Eltern der mit Aids angesteckten Kinder eine Entschädigung in Höhe von jeweils einer Million Euro akzeptiert haben sollen.

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