14:11 24 September 2017
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    BBC: Auszuweisende russische Diplomaten betrieben möglicherweise Spionageaktivitäten

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    Diplomatische Krise Russland - Großbritannien (50)
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    LONDON, 16. Juli (RIA Novosti). Die aus London auszuweisenden vier russischen Diplomaten haben nach Angaben des britischen Senders BBC möglicherweise Spionageaktivitäten betrieben.

    Dabei berief sich der Sender auf eigene Quellen, verlautete am Montag in London. Die russische Botschaft konnte die Informationen nicht bestätigen, wonach die vier Diplomaten demnächst aus Großbritannien ausgewiesen werden.

    Der britische Außenminister David Miliband hatte am Montag im Parlament erklärt, dass London vier russische Diplomaten aus Großbritannien ausweisen werde. Das sei eine Antwort auf die Weigerung Russlands, den Unternehmer Andrej Lugowoi auszuliefern, der von der britischen Justiz verdächtigt wird, den ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litwinenko in London vergiftet zu haben.

    "Wir haben beschlossen, vier konkrete Diplomaten - Mitarbeiter der russischen Botschaft - des Landes zu verweisen, und hoffen, dass dies der russischen Regierung den Ernst des Falls signalisieren wird", sagte der Außenamtschef. Die Weigerung Russlands, Lugowoi an London auszuliefern, sei enttäuschend gewesen.

    Zuvor hatten britische Zeitungen mehrmals behauptet, dass in der russischen Botschaft in London als Diplomaten getarnte Offiziere des russischen Aufklärungsdienstes aktiv seien.

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