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    Kurznachrichten-1: Moskau erwartet Erläuterungen zur Festnahme des mutmaßlichen Beresowski-Attentäters in London

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Weitere Meldungen: US-Aufklärungsflugzeug beobachtet russische Nordpolexpedition/ Schiedsgericht entlastet Yuganskneftegas/ An Giftkatastrophe in Ukraine sind Reparaturarbeiter schuld

    Russland erwartet Erläuterungen zur Festnahme des mutmaßlichen Beresowski-Attentäters in London

    * Russland erwartet von Großbritannien Erläuterungen zu den Medienberichten, denen zufolge in London ein Russe festgenommen wurde, der ein Attentat auf den im britischen Asyl lebenden russischen Ex-Oligarchen Boris Beresowski geplant haben soll. Das berichtete das Außenministerium in Moskau. Ein Sprecher des britischen Außenamtes teilte daraufhin mit, Großbritannien werde demnächst Russland über die Details des Attentatsversuchs auf Beresowski informieren.

    US-Aufklärungsflugzeug beobachtet russische Nordpolexpedition

    * Ein US-amerikanisches Aufklärungsflugzeug beobachtet die russische Nordpolexpedition Arktis-2007. Das berichtete der russische TV-Sender "Westi". "Das Experiment wird aufmerksam von jenseits der Arktis verfolgt, unter anderem auch mit Hilfe von Aufklärungsflugzeugen der NATO", hieß es. Auch früher tauchten schon Meldungen auf, dass die USA die russische Nordpol-Mission observieren würden. Beweise gab es jedoch keine. "Nun konnte ein Flugzeug fotografiert werden", so "Westi".

    Schiedsgericht entlastet Yuganskneftegas

    * Das Föderale Bezirksschiedsgericht Moskau hat die Entscheidung des Internationalen Kommerziellen Schiedsgerichts bei der russischen Industrie- und Handelskammer als unrechtmäßig eingestuft, der zufolge Yuganskneftegas (früher Förderunternehmen des bankrotten Ölkonzerns Yukos und heute Tochter der Staatsfirma Rosneft) umgerechnet knapp 400 Millionen Euro an Yukos Capital S.a.r.l zahlen soll. Somit wurde die Berufung von Yukos Capital gegen das bisherige Urteil des Moskauer Schiedsgerichts abgelehnt, das die Entscheidung des Internationalen kommerziellen Schiedsgerichts außer Kraft gesetzt hatte.

    An Giftkatastrophe in Ukraine sind Reparaturarbeiter schuld

    * Die Ursache der Giftkatastrophe in der Westukraine, wo 15 Tankwagen mit giftigem gelbem Phosphor entgleist und in Brand geraten waren, war die "Verletzung der Sicherheitsregeln bei der Reparatur von Bahngleisen", berichtete das Presseamt der Kasachischen Eisenbahnen. Nach dem Unfall hatte sich eine Giftwolke gebildet, die sich auf einer Fläche von rund 90 Quadratkilometern ausbreitete. Mindestens 176 Menschen wurden dabei verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Unter ihnen sind 48 Kinder.

    Nachdruck und Zitate nur mit Quellenangabe RIA Novosti gestattet.

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