01:57 22 August 2017
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    Russischer Urlauber verbringt auf Luftmatratze zwei Tage auf dem Schwarzen Meer

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    SIMFEROPOL, 08. AUGUST, (RIA Novosti). Ein russischer Urlauber ist zehn Kilometer von der Küste der ukrainischen Halbinsel Krim (Schwarzes Meer) abgetrieben worden und hat gut zwei Tage auf hoher See auf seiner Luftmatratze ausharren müssen.

    Das teilte die Pressestelle des Rettungsdiensts auf der Krim RIA Novosti mit.

    In einem Urlaubsort Nikolajewka wollte der Unglücksrabe am 5. August mit der wenig seetauglichen Unterlage ins Wasser. Es dauerte zwei Tage, bis er am Dienstagvormittag vom Schiff „Dmitri“ aus Sewastopol entdeckt und an Bord genommen worden war.

    Der 33-jährige Russe sei mit einem Sonnenstich und Brandwunden in ein Krankenhaus von Simferopol eingeliefert worden, so der Rettungsdienst.

    Der Badeunfall ist nicht das erste Vorkommnis dieser Art, der die ukrainischen Rettungsmannschaften auf den Plan gerufen hat. Drei Personen, die mit ihrer Luftmatratze abgetrieben worden sind, mussten am 6. August gerettet werden. Für einen Urlauber kam jede Hilfe zu spät.

    Am 3. August hatte ein Mann aus dem Uralgebiet den Grenzern mitgeteilt, dass seine Frau mit ihrer Luftmatratze verschwunden sei. Die Suche verlief ergebnislos.

    Noch am selben Tag hatte in Nähe der Stadt Anapa ein Mädchen, das glücklicherweise rechtzeitig von Grenzsoldaten entdeckt wurde, ein ähnliches Schicksal.

    Ende Juni sind an einem einzigen Tag bei starken Winden an der Westküste der Krim 15 Urlauber mit ihren Luftmatratzen abgetrieben, konnten jedoch alle gerettet werden.

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