23:25 21 August 2017
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    Kreuzfahrtschiff rammte Eisberg: Keine russischen Touristen an Bord

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    Das Kreuzfahrtschiff "Alexej Maryschew", welches in norwegischen Gewässern des Nordpolarmeeres einen Eisberg gerammt hat, hatte keine Urlauber aus Russland an Bord, hat der Sprecher der staatlichen russischen Tourismusagentur Rosturism, Denis Lasarjew, mitgeteilt.

    MOSKAU / LONDON, 10. AUGUST, (RIA Novosti). Das Kreuzfahrtschiff "Alexej Maryschew", welches in norwegischen Gewässern des Nordpolarmeeres einen Eisberg gerammt hat, hatte keine Urlauber aus Russland an Bord, hat der Sprecher der staatlichen russischen Tourismusagentur Rosturism, Denis Lasarjew, mitgeteilt.

    Zwar sei das von Holländern gecharterte Schiff von einer russischen Besatzung geführt worden, doch seien die Passagiere vermutlich vor allem Briten gewesen.

    Während die Verletzten, ein russisches Besatzungsmitglied und 19 britische Urlauber laut Reiseveranstalter, in norwegischen Krankenhäusern versorgt werden, ermitteln die Behörden Norwegens die Unfallursachen. Der britische Reiseveranstalter hat es unterdessen abgelehnt, zu den Unfallursachen Stellung zu nehmen. Es müssten erst Einzelheiten in Erfahrung gebracht werden. Man warte auf den Bericht über das Verhör des Kapitäns durch die Norweger.

    Discover the World hat unterdessen Kapitän Georgij Selenin und dem holländischen Reiseveranstalter Oceanwide Expeditions Kompetenz und Erfahrungen bescheinigt.

    AP hatte in einer gestrigen Agenturmeldung von 50 Urlaubern und 19 Besatzungsmitgliedern an Bord des verunglückten Kreuzfahrtschiffes gesprochen. Die verletzten Briten werden voraussichtlich am 11. August in ihre Heimat gebracht

    Die zu Norwegen gehörende Inselgruppe Svalbard, wo das Unglück passiert ist, ist ein in der Sommersaison bei Touristen beliebtes Reiseziel. Jahr für Jahr kreuzen hier etwa 20 Schiffe mit Urlaubern aus aller Herren Länder.

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