17:55 23 August 2017
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    Miliz überprüft Informationen über Diebstahl eines Splitters des Tunguska-Meteoriten

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    KRASNOJARSK, 10. August (RIA Novosti). Die Miliz von Krasnojarsk überprüft eine Information, wonach der drei Tonnen schwere Steinsplitter auf dem Freiluftplatz vor dem Gebäude der „Stiftung des Weltraumwunders von Tunguska“ verschwunden ist, hieß es bei der örtlichen Milizführung.

    Stiftungsgründer Juri Lawbin behauptet, der Steinsplitter stamme von dem Tunguska-Meteoriten, der 1908 in der Region Krasnojarsk niedergegangen war.

    Laut einem Milizsprecher hat Lawbin am 6. August das Verschwinden des Steinsplitters angezeigt, der, wie sich herausstellte, schon seit Ende Juni nicht mehr an seinem Platz ist. Zu diesem Zeitpunkt war die Stiftung aber zeitweilig nicht in dem von ihr belegten Gebäude. „Unsere Mitarbeiter klären gegenwärtig, was genau verschwunden ist, wo sich der Stein befindet und warum sie erst jetzt zu uns gekommen sind“, hieß es bei der Miliz.

    Lawbin hatte den Steinsplitter ungefähr vor drei Jahren etwa 70 Kilometer weit von dem Dorf Wanawara im Einzugsgebiet des Flusses Podkamennaja Tunguska entdeckt, wo der Meteorit vermutlich eingeschlagen war.

    Lawbin beharrt auf seinem Standpunkt, dass es sich bei dem Splitter um einen Teil des Meteoriten handelt, obwohl die Fachwelt ihre Zweifel hat.

    Wenn die Ermittlungen der Miliz nicht binnen 10 Tagen zu Ergebnissen führen, muss Lawbin nachweisen, dass der Stein einen Wert hat, ansonsten wird laut Milizsprecher kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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