12:03 13 Dezember 2017
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    In 80 Tagen um die Welt - Inder flogen mit leichtem Einmotorenflugzeug

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    NEU DELHI, 21. August (RIA Novosti). Aus Anlass des 75. Jahrestages der indischen Luftwaffe machten sich zwei Militärpiloten mit einem leichten Einmotorenflugzeug zu einer 80tägigen Weltumkreisung auf.

    Wie der Korrespondent von RIA Novosti berichten konnte, ist der Rekordversuch mit einem Luftschiff dieses Typs auch geglückt.

    Der Pilot Rahul Monga und der Navigator Anil Kumar haben den Rekord des Briten Colin Bodin, der für seinen Trip 99 Tage gebraucht hat, am Sonntag gebrochen.

    Wenn man die Standzeiten einrechnet, haben die Inder für die Entfernung von 40 500 Kilometern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,9 Kilometer in der Stunde erreicht. Dabei haben sie recht spartanische Bedingungen auf sich genommen. Nur 11 Kilogramm Gepäck konnten sie sich leisten. Am meisten wogen an Bord noch immer die Ersatzteile. Für sich selbst gestatteten sie sich nur zwei Paare Unterwäsche.

    Die Strecke führte über 19 Länder. Der Überflug über Russland führte über Chabarowsk, Ochotsk, Magadan und Anadyr. Wie Rahul Moga der RIA Novosti erzählte, wurden sie dabei von einem russischen Armeehelikopter begleitet, der Treibstoff zum Nachtanken mit sich führte. „Möglicherweise ist dort überhaupt kein Treibstoff zu finden. Das sind sehr abgelegene Orte, die sich aus der Luft versorgen, weil es keine Verkehrsverbindungen gibt“, berichtete er. Immerhin verbrachten die beiden Helden 11 Tage über russischem Territorium.

    Unwetter verurteilte Monga in Nikolajewsk am Amur zu einer Zwangspause, bei der er sich auch mit der russischen Küche vertraut machen konnte.

    Während des Fluges über Russland hatten die beiden Inder einen russischen Navigator an Bord, der sich vor Ort auskannte. „Ich hatte es einfach: Ich bin einfach geflogen, und zwar dorthin, wie er gesagt hat“, gab sich Monga bescheiden.

    Die Technik ließ die beiden Militärpiloten nicht ein einziges Mal im Stich. Nur zweimal lief es ihnen kalt über den Rücken: Über Myanmar gerieten sie in ein gewaltiges Gewitter und über Grönland vereiste die Kabine in der Luft restlos.

    Die neuen Rekordhalter zeigten sich von den Ländern und den gutherzigen Menschen begeistert, die ihnen zum ersten Mal im Leben über den Weg gelaufen sind. „Das Angenehmste ist das Gefühl der Achtung, die die einem gegenüber empfinden, die von unserer Mission erfahren haben“, sagte der indische Navigator.

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