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    Kurznachrichten: Russland will brennendem Griechenland verstärkt helfen

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    MOSKAU, 27. August (RIA Novosti). Weitere Meldungen: Griechenland setzt Kopfgeld auf Brandstifter aus/ Hochwasser in Bangladesch: 702 Tote seit Juli

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    Russland will brennendem Griechenland verstärkt helfen

    * Angesichts der heftigen Waldbrände in Griechenland entscheidet das russische Zivilschutzministerium über die Entsendung von zusätzlichen Lösch-Flugzeugen und -Hubschraubern in dieses Land. Das teilte Wassili Gawrilow, Presseattaché der russischen Botschaft in Athen, RIA Novosti mit. Ein russisches Amphibienflugzeug Be-200 und vier Hubschrauber kämpfen bereits gegen die tobenden Waldbrände in Griechenland, bei denen mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen sind. Mehrere griechische Regionen stehen in Flammen. Am schwersten betroffen sind die Halbinsel Peloponnes und die Insel Euböa.

    Griechenland setzt Kopfgeld auf Brandstifter aus

    * Angesichts der andauernden Waldbrände haben griechische Behörden eine Prämie für hilfreiche Informationen über die Brandstifter festgesetzt. Wie RIA Novosti von der griechischen Feuerwehr erfuhr, beträgt die Prämie zwischen 100 000 und einer Millionen Euro je nach Schaden und Menschenopfer, die infolge der Brandstiftung entstanden sind. Neben der offiziellen Prämie versprach ein heimischer Unternehmer zehn Millionen Euro für Informationen über die Brandstifter. Ein privater Fernsehsender setzte eine Prämie von einer Millionen Euro fest. Bei den heftigen Waldbränden in Griechenland sind offiziellen Angaben zufolge bereits 60 Menschen um das Leben gekommen. Mehrere griechische Regionen stehen in Flammen. Am schwersten betroffen sind die Halbinsel Peloponnes und die Insel Euböa.

    Hochwasser in Bangladesch: 702 Tote seit Juli

    * Eine schwere Hochwasser-Serie in Bangladesch, die im Juli begonnen hat, hat bereits 702 Menschenopfer gefordert. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Zivilschutzministerium des südasiatischen Staates. Seit Mitte Juli wird Bangladesch von Überschwemmungen heimgesucht, den schwersten seit 1998. Betroffen sind 10,5 Millionen Menschen in 39 der insgesamt 64 Provinzen des Landes. Laut Nachrichtenagentur AP mussten mindestens fünf Millionen Menschen ihre Häuser im südlichen Bangladesch verlassen und Zuflucht im Norden des Landes suchen. Jedes Jahr wird ein Viertel des Landes aufgrund von heftigen Monsunregen von Überschwemmungen heimgesucht. Dutzende Menschen sterben durch Muren und einstürzende Gebäude.

    Nachdruck und Zitate nur mit Quellenangabe RIA Novosti gestattet.

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