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    China will amerikanische Importeure und Designer für miese Spielzeuge mit in die Haft nehmen

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    PEKING, 27. August (RIA Novosti). China hat an die Auftraggeber und Designer in den USA appelliert, für die 19 Millionen minderwertigen Spielzeuge, die der amerikanische Spielzeughersteller Mattell im August zurückgerufen hat, mit ein zustehen.

    Das sagte der Chef der staatlichen chinesischen Qualitätskontrollbehörde, Li Chiangjiang.

    Auf einer Pressekonferenz am Montag in Peking beharrte er, dass 85 Prozent der über 20 Millionen Spielzeuge, die in China hergestellt worden sind, dem amerikanischen Design und den Anforderungen der Importeure entsprochen hätten.

    „Ich persönlich habe mir Muster der Spielzeuge angesehen und gehe davon aus, dass es bei den Entwürfen beträchtliche Missstände gibt. Diese Spielzeuge müssen zurückgerufen werden, ganz unabhängig davon, in welchem Land sie verkauft werden. Sie können Kinder nur gefährden“, gestand er aber auch ein.

    Mattell hatte im August weltweit 19 Millionen in China hergestellte Spielzeuge wegen eines überhöhten Bleigehalts und unverlässlicher Magnetbefestigungen zurückgerufen.

    Die in China produzierten verseuchten Spielzeuge machen nur 15 Prozent des gesamten Rückrufs aus, behauptete der Beamte. „Ich stelle mir die Frage, welche Verantwortung die amerikanischen Importeure, Designer und Händler übernehmen wollen, wenn sie die chinesischen Hersteller in die Haftung nehmen.“

    Im vergangenen Jahr hat China, wie er sagte, 22 Milliarden verschiedenste Spielzeuge in alle Welt exportiert. „Das zeugt davon, dass der überwiegende Teil der chinesischen Spielzeuge den Sicherheitsstandards der Importländer entspricht und die Kinder in allen Ländern erfreut hat, unterstrich Li Chiangjiang.

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