08:14 16 Oktober 2018
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    Fall Litwinenko: Deutschland entzieht Zeugen Kowtun Aufenthaltserlaubnis

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    Deutschland hat die Aufenthaltserlaubnis des Geschäftsmannes Dmitri Kowtun, der in Russland in Fall Litwinenko involviert ist, entzogen.

    MOSKAU, 29. August (RIA Novosti). Deutschland hat die Aufenthaltserlaubnis des Geschäftsmannes Dmitri Kowtun, der in Russland in Fall Litwinenko involviert ist, entzogen.

    „Meine deutsche Aufenthaltserlaubnis wurde mir etwa vor einer Woche entzogen, gegen mich ist dort ein Strafverfahren eingeleitet worden, und mein Anwalt hat keinen Zugang zu den Ermittlungen“, sagte Kowtun in einer Pressekonferenz für britische Journalisten, die von RIA Novosti und dem Radiosender „Echo Moskaus“ gemeinsam organisiert wurde.

    Die Geschäftsleute Dmitri Kowtun und Andrej Lugowoi hatten sich kurz vor Litwinenkos Tod in der Millenium-Bar in London getroffen.

    Kowtun ist in den Fall Litwinenko als Zeuge verwickelt.

    Kowtun hatte Anfang der 90er eine Aufenthaltserlaubnis bekommen, nachdem er eine Deutsche geheiratet hatte.

    Die deutsche Justiz ermittelt gegen Kowtun wegen Verdacht auf illegalen Handel mit radioaktiven Stoffen, was mit Litwinenkos Tod verbunden sein soll.

    Die Hamburger Ermittler haben Polonium-Spuren in mehreren Wohnungen in Hamburg entdeckt, in denen sich Kowtun vom 28. Oktober bis zum 1. November aufhielt, sowie im Auto, das ihn vom Flughafen wegfuhr.

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