09:14 17 Oktober 2018
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    Neue Untersuchung zum Mord der Kinder des Zaren Nikolai II. aufgenommen

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    JEKATERINBURG, 29. August (RIA Novosti). Die Staatsanwaltschaft der Stadt Werchnjaja Pyschma hat angesichts des Fundes der Gebeine, die, wie vermutet wird, den Familienangehörigen des letzten russischen Zaren Nikolai II. gehören, die Untersuchung in Sachen Mord der Zarenfamilie wieder aufgenommen.

    Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft des Gebiets Swerdlowsk RIA Novosti am Mittwoch mit.

    Den Anstoß für die Wiederaufnahme des Untersuchungsverfahrens, das 1993 im Zusammenhang mit der Entdeckung der Grabstätte von Mitgliedern der Familie Romanow eingeleitet und später eingestellt wurde, hatte die These von Wissenschaftlern gegeben, die sterblichen Überreste würden den Zarenkindern Alexej und Maria gehören. Sie waren bei archäologischen Ausgrabungen bei Jekaterinburg entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft des Gebietes Swerdlowsk hat im Rahmen der Ermittlungen Gerichtgutachten in Auftrag gegeben.

    Der Gesprächspartner der RIA Novosti erklärte gewisse Verzögerungen bei der Einleitung der Ermittlungen mit einem Zuständigkeitsstreit, weil sich der Fundort an der Grenze der Amtsbezirke zweier Staatsanwaltschaften befunden hat.

    Im Gesundheitsministerium des Gebiets hieß es, dass das Büro für Gerichtsmedizin sich einer Stellungnahme enthält, solange keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Leichen vorliegen. Dessen Leiter, Nikolai Newolin, hatte zuvor bekannt gegeben, dass die Ergebnisse der eventuellen DNS-Analyse in zwei Monaten vorliegen können.

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