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    Hauseinsturz in Baku: Ermittler stellen grobe Verstöße gegen Bauvorschriften fest

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    BAKU, 29. August (RIA Novosti). Bei der Untersuchung des Einsturzes eines Hochhauses in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku haben die Ermittler grobe Verstöße gegen die Bauvorschriften festgestellt.

    Das meldete die Nachrichtenagentur Novosti-Aserbaidschan mit Hinweis auf eine Erklärung des Zivilschutzministeriums, des Innenministeriums und der Generalstaatsanwaltschaft von Aserbaidschan.

    Der festgenommene Generaldirektor des Unternehmens Mutefekkir, Ali Muradow, hatte die Bauarbeiten 2002 ohne eine Erlaubnis der staatlichen Bauaufsichtsbehörde begonnen, zuvor hatte er auch die Bauvorlagen nicht zur Verfügung gestellt, hieß es in der Erklärung.

    Zuvor wurde gemeldet, dass neben dem Bauunternehmenschef der Ingenieur Asker Alijew und die Subunternehmer Farchad Gassanow und Gadir Salimow als Verdächtige festgenommen worden seien. Die Festgenommenen hatten keine Verträge mit den Bauarbeitern geschlossen, die Arbeiter nicht in die Sicherheitsregeln eingewiesen und für keinen Bauschutz gesorgt, hieß es in der Erklärung. Gleichzeitig haben sie die Baurichtlinien grob verletzt. Die Betonarbeiten wurden falsch ausgeführt.

    Nach Angaben von Novosti-Aserbaidschan gab es beim Einsturz des Hauses sieben Todesopfer. Acht Menschen konnten bislang lebend geborgen werden.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Verletzung der Bausicherheit eingeleitet.

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