20:36 18 November 2017
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    Innenministerium Russlands ermittelt mit Hochdruck Mord an russischer Familie in Inguschetien

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    MOSKAU, 31. August (RIA Novosti). In Inguschetien sind hochkarätige Ermittler aus Moskau eingetroffen, um die Untersuchung des Mordes an einer russischen Familie in der nordkaukasischen Teilrepublik Inguschetien mit mehr Nachdruck voranzutreiben.

    Das teilte der Sprecher des russischen Innenministeriums, Valeri Gribakin, der RIA Novosti mit.

    Er bestätigte, dass sie ihre Tätigkeit in der Stadt Karabulak bereits aufgenommen haben und ihre Kollegen vor Ort praktisch unterstützen.

    In der Nacht zum Freitag waren Unbekannte in Karabulak in ein privates Wohnhaus eingedrungen und hatten den Gatten einer Lehrerin und ihre beiden Söhne im Alter von 20 und 24 Jahren erschossen.

    Die Justiz vermutet, dass es sich um einen Racheakt handelt. Es wird von einem Zusammenhang mit dem Sondereinsatz der Miliz zur Verhaftung von Islam Belokijew am 30. August ausgegangen. Belokijew war im Gegenfeuer getötet worden, als er den Rechtsschutzorganen bewaffneten Widerstand leistete.

    Schon vor sechs Wochen ist in Inguschetien eine ähnliche Tat verübt worden. In der Nacht zum 16. Juli wurden die Lehrerin Ljudmila Terjochina und ihre zwei Kinder in ihrer Wohnung durch bewaffnete Eindringlinge erschossen. Bei der Beisetzung ging dann eine Bombe in die Luft. Elf Trauergäste wurden dabei betroffen.

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