06:34 22 November 2017
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    Russischer Verbraucherschutz warnt vor schädlichen Lebensmittelzusätzen

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    MOSKAU, 31. August (RIA Novosti). Der staatliche Verbraucherschutz hat die Entnahme von Nahrungsmitteln und Lebensmittelzusätzen auf der Grundlage von Rohstoffen aus Indien und der Schweiz angeordnet, die einen überhöhten und gesundheitsgefährdenden Gehalt von Dioxin und Pentachlorphenol aufweisen.

    Wie die Pressestelle des Verbraucherschutzes mitgeteilt hat, liegen die Herkunftsquellen der Schadstoffe in Deutschland, in der Schweiz und in Finnland.

    Der russische Chefhygienearzt Gennadi Onischtschenko hat Hersteller und Verkäufer von Lebensmittelzusätzen und Nahrungsmitteln bis auf Widerruf angewiesen, den Schokotrink Sojadrink Schoko Enerbio der deutschen Firma Natumi, die Milchprodukte der Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG und die 15prozentige Sahne von Valio aus dem Verkehr zu nehmen.

    Den Verbrauchern wird empfohlen, Produkte vorerst nicht zu konsumieren, deren Zutatenliste den Gehalt von E412 und der Lebensmittelzusätze Vidocreme B und D aufweisen.

    In der Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass die genannten Produkte auch in Europa aus den Regalen genommen werden. Sahne, Joghurts und Sojadrinks, die unter Verwendung von Guarkernmehl der indischen Firma Unipektin hergestellt worden sind, sind durch Dioxin und Pentachlorphenol verunreinigt.

    Die regionalen Dienststellen des Verbraucherschutzes sind angewiesen worden, verstärkt die Einfuhr und den Absatz der genannten Produkte und Lebensmittelzusätze in ihrem Zuständigkeitsbereich zu kontrollieren.

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