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    Taliban drohen mit Überfall auf südkoreanische Botschaft in Kabul

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    TOKIO, 03. September (RIA Novosti). Die Taliban drohen, die südkoreanische Botschaft in Kabul zu überfallen, sollte Seoul das Versprechen über den Abzug all seiner Bürger aus Afghanistan nicht einhalten.

    Das teilte am Montag die Nachrichtenagentur Yonhap unter Hinweis auf den offiziellen Vertreter der Bewegung Yousuf Ahmadi mit.

    „Wenn Südkorea seine Versprechen nicht einhält, so werden wir seine Botschaft und Bildungseinrichtungen überfallen, die von Seoul unterstützt werden“, zitiert die Nachrichtenagentur Yousuf Ahmadi.

    Die Taliban ließen in der vorigen Woche die südkoreanischen Geiseln im Austausch gegen das Versprechen Seouls frei, seine Sanitäts- und Pioniertruppenteile mit einer zahlenmäßigen Stärke von etwa 200 Mann bis zum Jahresende aus Afghanistan abzuziehen und seinen Bürgern die Missionstätigkeit auf dem afghanischen Territorium zu verbieten.

    Eine weitere Bedingung war die Heimkehr aller südkoreanischen Bürger, die sich in Afghanistan aufhalten.

    Aber laut Ahmadi bekamen die Taliban die Information, dass einige Südkoreaner das Land bisher nicht verlassen hätten.

    Die Taliban entführten am 19. Juli einen Bus mit 23 südkoreanischen Bürgern, die zu einer humanitären Mission nach Afghanistan gekommen waren. Sie forderten, das südkoreanische Truppenkontingent aus Afghanistan abzuziehen und ihre inhaftierten Mitkämpfer freizulassen. Zwei Geiseln wurden getötet und die anderen verbrachten 45 Tage in Gefangenschaft.

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