03:48 21 November 2017
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    Russlands Krabben von Ausrottung bedroht

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    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Die russische Fischereibehörde zieht die Möglichkeit in Betracht, den Krabbenfang in Russland zeitweilig zu verbieten. Das sagte der Leiter der Behörde, Andrej Kraini, am Dienstag in einer Pressekonferenz.

    „Wir neigen dazu, den industriemäßigen Krabbenfang zu verbieten. Nur deshalb, weil die Zone sich ausruhen muss, sonst rotten wir die Population aus“, sagte er.

    Gegenwärtig überschreiten die Fischer die zulässigen Normen für den Krabbenfang um ein Mehrfaches, sagte Kraini. Und wenn der Fang nicht begrenzt würde, werde es in fünf Jahren in den russischen Gewässern keine Krabben mehr geben.

    „Die allgemeine Krabbenfangnorm ist 56 000 bis 57 000 Tonnen. Es gibt sehr viele Arten: Die Kamtschatka-Krabbe, die blaue Königskrabbe, die Angulatus, die Schneekrabbe und so weiter. Nach unseren Schätzungen wird die Fangnorm siebenfach überschritten. Das heißt, unsere Fischer nehmen circa 350 000 Tonnen im Jahr“, sagte Kraini.

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