12:04 24 November 2017
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    Waldbrände in der Republik Tuwa - Ausnahmezustand eingeführt

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    KRASNOJARSK, 04. September (RIA Novosti). Angesichts der tobenden Waldbrände in der russischen Teilrepublik Tuwa (an der Grenze Russlands zur Mongolei) hat deren Regierung den Ausnahmezustand eingeführt.

    „An den vergangenen fünf Tagen sind auf einer Gesamtfläche von 1834 Hektar 36 Waldbrände entstanden. Zwei davon erfassen mehr als 300 Hektar und werden als schwer eingestuft“, heißt es in einem offiziellen Appell des Republikchefs Scholban Kara-ool.

    Für die Brandbekämpfung sind sechs Millionen Rubel (etwa 172 000 Euro) aus dem Reservefonds des Vorsitzenden der Regierung der Republik bereitgestellt worden.

    Nach Angaben des Zivilschutzes der Republik wüten Feuer auf den Territorien der Rayons Kaa-Chem, Tandy, Todschi, Ulug-Chem, Pij-Chem und Tschedi-Chol. Auch an Ortschaften grenzende Steppengebiete sind vom Feuer erfasst.

    Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als elf Millionen Rubel geschätzt.

    „Die Situation wird durch trockenes und heißes Wetter erschwert. Laut Wetterbericht ist in den nächsten Tagen kein Regen zu erwarten“, heißt es. Als eine weitere Brandursache wird in dem Dokument der Faktor Mensch genannt.

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