03:47 21 November 2017
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    Belgische Behörden werfen einheimischen Moslems Zweckentfremdung von Staatsgeldern vor

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    BRÜSSEL, 10. September (RIA Novosti). Die Behörden von Belgien haben die Tätigkeit des Exekutivkomitees der belgischen Moslems wegen des Verdachts einer zweckentfremdeten Verausgabung von Staatsgeldern ausgesetzt, berichten belgische Massenmedien.

    Neben dieser Beschuldigung hat der Untersuchungsrichter von Brüssel Michel Claise, der die Voruntersuchung leitet, gegen diese nichtkommerzielle Organisation Anklage wegen einer Fälschung von Finanzdokumenten erhoben. Laut den Medienberichten werden jedoch keine konkreten Personen angeklagt.

    „Der Richter hatte unter anderem das vollständige Fehlen einer Finanzberichterstattung festgestellt“, berichtet der Fernsehkanal RTBF.

    Indes hat der Chef des Exekutivkomitees der belgischen Moslems, Coskun Beyazgul, seinen Stellvertreter Kissi Benjelloul suspendiert, der sich zurzeit außerhalb Belgiens aufhält.

    Das Exekutivkomitee der belgischen Moslems war im Jahre 1999 gebildet worden. Für das Jahr 2008 ist staatlicherseits geplant, mehr als eine Million Euro für die Belange dieser Organisation bereitzustellen.

    In dem zehn Millionen Einwohner zählenden Belgien leben nach unterschiedlichen Schätzungen 400 000 bis 500 000 Moslems.

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