17:53 23 November 2017
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    Russlands Muftirat ruft auf, im Ramadan den Armen zu helfen

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    MOSKAU, 11. September (RIA Novosti). Der Vize-Vorsitzende des russischen Muftirates und Imam der Gedenkmoschee am Moskauer Poklonnaja-Berg, Schamil Aljautdinow, hat am Vorabend des muslimischen Fastenmonats Ramadan seine Glaubensgenossen aufgerufen, in dieser Zeit der Hilfe für die Armen besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden.

    Der Ramadan fängt am 12. September an.

    „Der Ramadan ist ein Monat der Gnade und der Güte des Herrn. Die Muslime müssen in dieser Periode täglich in die Moschee gehen, beten und den Armen und Mittellosen erhöhte Aufmerksamkeit zuwenden“, sagte Aljautdinow am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Moskau.

    Jeder Gläubige lege im Ramadan eine Art Prüfung vor Gott ab, und die russischen Moscheen seien in diesem Monat mit Gläubigen überfüllt, sagte der Imam.

    Der Ramadan fängt in diesem Jahr mit dem Sonnenuntergang am 12. September an und endet am 12. Oktober mit dem Fastenendfest Urasa-Bairam. In diesem Monat müssen sich die Muslime in der hellen Tageszeit des Essens und Trinkens enthalten. Auch sind Flüche, Streit und Kampfhandlungen streng verboten.

    Nach Aljautdinows Schätzungen machen die Muslime zehn bis zwölf Prozent der russischen Bevölkerung aus.

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