00:58 25 November 2017
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    9/11-Rätsel: Flugzeug über Weißem Haus soll US-Kommandojet gewesen sein

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    Das noch immer nicht identifizierte weiße Düsenflugzeug, das am Tag der Anschläge vom 11. September 2001 gegen 10.00 Uhr über dem Weißen Haus kreiste, war laut Nachrichtensender CNN ein amerikanisches Militärflugzeug.

    WASHINGTON, den 14. September (RIA Novosti). Das noch immer nicht identifizierte weiße Düsenflugzeug, das am Tag der Anschläge vom 11. September 2001 gegen 10.00 Uhr über dem Weißen Haus kreiste, war laut Nachrichtensender CNN ein amerikanisches Militärflugzeug.

    Wie der TV-Kanal erfahren haben will, handelte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um das Kommandoflugzeug Boeing E-4B (Advanced Airborn Command Post), das äußerster Geheimhaltung unterliegt. Es dient der Regierung und Militärführung im Konfliktfall der Streitkräfteführung, darunter auch bei einem Atomkrieg.

    Einzelheiten und Umstände seines Auftauchens über dem Weißen Haus nur wenige Minuten, nachdem ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug in das Pentagon-Gebäude gerast ist, werden laut CNN bis heute geheim gehalten.

    Wie es in dem Fernsehbericht heißt, beharrt das Pentagon unterdessen auch weiterhin darauf, dass das von vielen Zeugen gesehene und sogar mit Video gefilmte Flugzeug keinesfalls ein Militärjet war. In dem 585 Seiten umfassenden Bericht der Kommission, die offiziell mit der Ermittlung aller Umstände der Terroranschläge vom 11. September beauftragt war, wird es nicht einmal erwähnt.

    Sechs Jahre nach den tragischen Ereignissen können weder das US-Verteidigungsministerium noch die amerikanischen Geheimdienste oder die Luftaufsicht (Federal Aviation Administration) das Auftauchen des gigantischen Flugzeuges über der Residenz des Präsidenten erklären. Das Fehlen offizieller Informationen führt gewöhnlich, so erinnert CNN, zu diversen "Verschwörungstheorien", deren Anhänger der Regierung unterstellen, Fakten zu unterschlagen.

    Lee Hamilton, früherer demokratischer Kongressabgeordneter und einer der beiden Kovorsitzenden des Untersuchungsausschusses, hat dem Fernsehsender gesagt, dass einer der Berater während der Ermittlungen das "rätselhafte Flugzeug" erwähnt hat, doch sei der Vorfall nicht für so wichtig erachtet worden, um ihn vor den Kommissionsmitgliedern zur Diskussion zu stellen.

    "Wir haben natürlich von Verschwörungstheorien gehört, wonach der Präsident den Angriff befohlen hat und das Verteidigungsministerium dabei seinen Part spielte, doch wir haben absolut keine Beweise dafür bekommen", erklärte Hamilton.