01:11 11 Dezember 2017
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    Moskauer Serienmörder zu lebenslanger Haft verurteilt

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    MOSKAU, 29. Oktober (RIA Novosti). Der wegen 48-fachen Mordes angeklagte Alexander Pitschuschkin ist vom Moskauer Stadtgericht zu lebenslanger Strafe in einer Kolonie mit verschärften Haftbedingungen verurteilt worden.

    Das berichtet ein Korrespondent von RIA Novosti aus dem Gerichtssaal.

    Das Urteil wurde aufgrund eines Schuldspruchs der Geschworenen gefällt. Pitschuschkin hatte seinen Opfern im Park Bitza im Süden der russischen Hauptstadt aufgelauert. Das Gericht betonte, Pitschuschkin habe offenkundig hilflose Menschen mit „besonderer Grausamkeit“ getötet.

    Seine Opfer waren vorwiegend Senioren, Minderjährige, Invaliden oder Menschen mit psychischen Störungen.

    „Beim Mord hat Pitschuschkin seinen Opfern besondere Qualen und Leiden zugefügt, er hat ihnen mit Hammer und Nagelzieher unzählige Schläge zugefügt, einigen hat er Stöcke und Flaschen in den Schädel geschlagen“, heißt es im Urteilsspruch.

    Dem psychiatrischen Gutachten zufolge ist Pitschuschkin zurechnungsfähig, weshalb er strafrechtlich verurteilt werden kann. Zudem wird er einer psychiatrischen Zwangsbehandlung unterzogen.