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    Mordfall Litwinenko: Russischer Verdächtiger will seine Unschuld beweisen

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    Der Fall Litwinenko (147)
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    Der russische Unternehmer Andrej Lugowoi, den die britische Justiz hinter dem Giftmord am ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litwinenko sieht, ist überzeugt, dass er seine Unschuld beweisen wird.

    MOSKAU, 01. November (RIA Novosti). Der russische Unternehmer Andrej Lugowoi, den die britische Justiz hinter dem Giftmord am ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litwinenko sieht, ist überzeugt, dass er seine Unschuld beweisen wird.

    "Ich denke, dass die Wahrheit siegen wird", sagte Lugowoi am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti. Er sei unschuldig, und die "Briten werden das über kurz oder lang eingestehen müssen", führte er aus.

    Der ehemalige Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Litwinenko, war 2000 nach Großbritannien geflüchtet und starb am 23. November 2006 in der Londoner Universitätsklinik. In seinem Körper wurden Spuren der radioaktiven Substanz Polonium 210 festgestellt. Ein offizielles Gutachten über Litwinenkos Todesursache wurde jedoch bisher nicht veröffentlicht. Nach monatelangen Ermittlungen machte die britische Justizbehörde Lugowoi für den Mord verantwortlich und forderte in diesem Mai seine Auslieferung. Moskau lehnte die Forderung ab, weil das Grundgesetz die Auslieferung von russischen Staatsbürgern ins Ausland verbietet. Lugowoi selbst beteuert seine Unschuld und weist die Vorwürfe als "politisch motiviert" zurück.

    Der Streit hat die Beziehungen zwischen Moskau und London schwer belastet. Großbritannien wies vier russische Diplomaten aus und legte die Verhandlungen über Visa-Erleichterungen mit Russland auf Eis. Auch Russland erklärte vier britische Diplomaten zu Persona non grata und stellte die Visa-Ausstellung für britische Offizielle ein.

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