10:55 24 August 2017
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    IAEO sucht nach Quelle von hochangereichertem Uran in iranischer Ausrüstung

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    TEHERAN, 11. Dezember (RIA Novosti). In Teheran sind am Dienstag die Verhandlungen zwischen Vertretern der Internationalen Agentur für Atomenergie und den iranischen Behörden über die Regelung der noch offenen Fragen der IAEO zum iranischen Atomprogramm fortgesetzt worden, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent aus Teheran.

    Bei den am Montag eingeleiteten Gesprächen geht es vor allem darum, die Quelle der hochangereicherten Uranteilchen, die IAEO-Inspekteure früher in der Technischen Universität Teheran ermittelt hatten, in einzelnen Bauteilen der iranischen Nuklearausrüstung zu finden.

    Die Konsultationen werden von der Organisation für Atomenergie Irans durchgeführt und sollen am Mittwoch fortgesetzt werden. Von iranischer Seite sind der ständige Vertreter Irans in der IAEO, Ali Asgyar Soltanie, und der stellvertretende Chef der Organisation für Atomenergie Irans Mohammad Saidi an den Verhandlungen beteiligt.

    Die Gespräche verlaufen im Rahmen des Abkommens Irans mit der IAEO über die etappenweise Klärung der verbliebenen Fragen der IAEO zum iranischen Nuklearprogramm. Entsprechend dem Abkommen vom 21. August 2007 ist Teheran verpflichtet, bis Jahresende alle diese Fragen zu beantworten.

    Die Agentur hat bereits mehrere Fragen zum iranischen „Atomdossier“, darunter bezüglich der Gaszentrifugen für Urananreicherung „P-1“ und „P-2“, zum Metalluran, zu den Experimenten mit Plutonium sowie zur Herkunft der Plutoniumteilchen in einem der Atommüllspeicher in Keredsch (Vorort von Teheran) geklärt.

    Trotz der Ausweitung der Zusammenarbeit von Teheran mit der IAEO setzen sich die USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland für die Annahme einer dritten Resolution des UN-Sicherheitsrates ein, die gegen Iran wegen seiner Weigerung, die Arbeiten zur Urananreicherung einzustellen, härtere Sanktionen vorsehen soll.

    Wie US-Außenministerin Condoleezza Rice am Dienstag mitteilte, wird die Sechser-Gruppe (die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland), die an den Verhandlungen über das iranische Atomproblem beteiligt ist, Konsultationen auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister durchführen. Laut Rice werden sich die Vertreter der sechs Länder „darum bemühen, den Entwurf für die nächste Resolution des UN-Sicherheitsrates abzuschließen, die späterhin an den UN-Sicherheitsrat weitergeleitet und dort in den nächsten Wochen abgestimmt werden könne.

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