23:19 23 August 2017
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    Russische Menschenrechtler wollen Einhaltung der Demokratie im Westen überwachen

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    MOSKAU, 11. Dezember (RIA Novosti). Das russische Institut für Demokratie und Zusammenarbeit will demnächst eine Filiale in Paris aufmachen, die die Einhaltung von Demokratierichtlinien im Westen überwachen soll.

    Das teilte Anwalt Anatoli Kutscherena, Mitgründer der Nichtregierungsorganisation, am Dienstag RIA Novosti mit. Die Filiale in Paris sei die erste ausländische Niederlassung des Instituts. Des Weiteren soll eine Filiale in New York eröffnet werden.

    "Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Institutionen werden wir uns mit dem Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten befassen", sagte Kutscherena. Es handle sich um Meinungsaustausch und Analyse der Situation der Menschenrechte. Auf dieser Grundlage würde die Stiftung Berichte verfassen.

    Laut Kutscherena soll die Eröffnung dieser Stiftung dem Westen Nutzen bringen. "Französische Menschenrechtler erklärten sich bereit, der jungen russischen Demokratie Positives zu entnehmen", teilte der Anwalt mit. Auf die Idee, eine solche Stiftung zu gründen, sei er gekommen, nachdem mehrere ausländische Nichtregierungsorganisationen Russland wegen Demokratiedefiziten scharf kritisiert hatten. So verglich die US-amerikanische Organisation Freedom House den Zustand der Demokratie in Russland mit Libyen und Nordkorea.

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