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    Japan protestiert gegen Luftraumverletzung durch russischen Bomber

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    Das japanische Außenministerium hat gegenüber dem Botschaftsrat der russischen Botschaft in Tokio Andrej Kostin Protest gegen das Eindringen eines russischen Bombenflugzeuges in den japanischen Luftraum erhoben.

    TOKIO, 09. Februar (RIA Novosti). Das japanische Außenministerium hat gegenüber dem Botschaftsrat der russischen Botschaft in Tokio Andrej Kostin Protest gegen das Eindringen eines russischen Bombenflugzeuges in den japanischen Luftraum erhoben.

    Dies berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo Tsushin.

    Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums hat ein russisches Flugzeug am Samstag um 7.30 Uhr Ortszeit den Luftraum über dem zur Präfektur Tokio gehörenden Archipel Izu verletzt. Die japanischen Verteidigungskräfte haben daraufhin 24 Flugzeuge, darunter F-15-Jets und mit AWAKS-Geräten ausgestattete Flugzeuge des Frühwarn- und Lenkungssystems, aufsteigen lassen. Dem japanischen Verteidigungsministerium zufolge hat das russische Flugzeug nicht auf Warnsignale der japanischen Seite reagiert.

    Laut japanischen Militärs ist der russische Bomber vom Ochotskischen Meer nach Süden in Richtung Pazifik geflogen. Im Raum des zu Japan gehörenden Felsens Sofugan habe die Maschine den Kurs geändert und sich drei Minuten lang im japanischen Luftraum befunden. Dann habe das Flugzeug Kurs auf das Ochotskische Meer genommen und sei vermutlich nach Russland zurückgekehrt.

    Laut Kyodo Tsushin war der letzte Fall einer Luftraumverletzung über Japan durch ein russisches Flugzeug im Januar 2006 registriert worden. Damals war von japanischen Radaren ein Frachtflugzeug über der Insel Hokkaido geortet worden.

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