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    Russisches Institut für Demokratie und Zusammenarbeit präsentiert sich in Paris

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    PARIS, 19. Februar (RIA Novosti). In Paris hat sich am Dienstag die französische Filiale des russischen Instituts für Demokratie und Zusammenarbeit präsentiert.

    "Die Hauptaufgabe unserer Stiftung ist es, Kontakt mit unseren Kollegen aufzunehmen", sagte Anwalt Anatoli Kutscherena, Vorstandschef der Nichtregierungsorganisation. Nach seinen Worten geht es um Menschenrechtler sowie um Experten in den Bereichen Sicherheit, Umwelt und Wahlrecht.

    Die Pariser Filiale des Instituts werde ihre Aktivitäten auf ganz Europa ausdehnen, sagte Historikerin Natalja Narotschnizkaja, Leiterin der Filiale. "Wir werden an Veranstaltungen teilnehmen und eigene Themen zur Diskussion anbieten." In diesem März wird Narotschnizkaja in Paris ihr Buch "Que reste-t-il de notre victoire?" ("Was blieb von unserem Sieg übrig?") präsentieren.

    Laut Kutscherena wurde das Institut für Demokratie und Zusammenarbeit im November von 15 gesellschaftlichen Organisationen gegründet. Finanziert wird es vor allem durch Spenden. Das Institut sei die erste russische Nichtregierungsorganisation, die Niederlassungen im Ausland eröffne, sagte Kutscherena. Nach Frankreich sollen Filialen in Deutschland, Spanien und Österreich entstehen.

    Im Dezember hatte Anatoli Kutscherena, einer der Gründer des Instituts, mitgeteilt, man sei auf die Idee, eine solche Stiftung zu gründen, gekommen, nachdem mehrere ausländische Nichtregierungsorganisationen Russland wegen Demokratiedefiziten scharf kritisiert hatten. So verglich die US-amerikanische Organisation Freedom House den Zustand der Demokratie in Russland mit dem in Libyen und Nordkorea.

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