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    Russia-Today-Reporter bei Randalen in Belgrad verletzt

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    MOSKAU, 22. Februar (RIA Novosti). Bei den Krawallen in der Nacht zum Freitag in Belgrad sind außer dem Team des russischen TV-Senders Russia Today keine russischen Bürger in Mitleidenschaft gezogen worden.

    Das teilte die Pressesprecherin der russischen Botschaft in Serbien, Aljona Kudrjawzewa, RIA Novosti mit.

    Ihr zufolge waren der Kameramann und der Korrespondent beim Einsatz von Tränengas verletzt worden. Außerdem wurden der Produzent und der Kameramann von Randalierern überfallen.

    Wie die Pressesprecherin unter Berufung auf die russischen Journalisten sagte, hat es keine ernsthaften Folgen gegeben. "Sie konnten schon einige Zeit später auf den Straßen in Belgrad Bericht erstatten", so Kudrjawzewa. "Bei der russischen Botschaft sind keine Informationen über die Verletzung von weiteren russischen Bürgern eingegangen", sagte sie.

    Nach einer 250 000 Teilnehmer zählenden Massenkundgebung gegen die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am Donnerstagnachmittag war es in Belgrad zu Ausschreitungen gekommen.

    Laut Berichten des Zivilschutzes wurden bei den Unruhen 500 Menschen, darunter 26 Polizisten, zum Teil schwer verletzt. Rowdys setzten die US-Botschaft in Brand und bewarfen die Vertretungen von Kroatien, der Türkei und Belgien, die die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt hatten, mit Steinen.

    Laut der Pressesprecherin ist die Situation in Belgrad jetzt wieder ruhig.

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