20:35 17 Oktober 2017
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    Armeniens Noch-Präsident dementiert Gerüchte über zahlreiche Tote bei Unruhen in Eriwan

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    ERIWAN, 05. März (RIA Novosti). Der scheidende armenische Präsident Robert Kotscharjan hat Gerüchte über zahlreiche Tote und Vermisste bei den jüngsten Massenunruhen in der Hauptstadt Eriwan dementiert.

    Das wurde am Mittwoch offiziell in Eriwan mitgeteilt. Zu den Massenunruhen kam es nach der Präsidentenwahl vom 19. Februar, deren Ergebnisse von der Opposition mit dem ersten armenischen Präsidenten Lewon Ter-Petrossjan an der Spitze bestritten werden. Seit 20. Februar führte die Opposition Kundgebungen im Stadtzentrum von Eriwan durch. Nach der Auflösung der Demonstration durch die Polizei am 1. März kam es zu Pogromen und Plünderungen. Die Behörden sahen sich gezwungen, den Ausnahmezustand in Eriwan für 20 Tage auszurufen. Offiziellen Angaben zufolge waren bei den Unruhen acht Menschen ums Leben gekommen und 131 verletzt worden. Die Opposition spricht dagegen von etwa 50 Toten.

    "Die Gerüchte über eine hohe Zahl an Opfern und Vermissten sind eine Lüge", sagte Kotscharjan am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Eriwan. Mit diesen Gerüchten wolle manch einer die Lage im Land destabilisieren.

    Die Präsidentenwahl am 19. Februar hatte Ministerpräsident Sersch Sarkissjan gewonnen.

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