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    Russland: Kriminalpolizei klärt 19 000 Morde auf

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    MOSKAU, 14. März (RIA Novosti). Die russische Kriminalpolizei hat im vorigen Jahr 19 000 Morde aufgeklärt, gleichzeitig ist die Aufklärungsrate bei schweren und besonders schweren Verbrechen angestiegen.

    Dies gab der amtierende Chef des Kriminaldienstes des russischen Innenministeriums, Generalleutnant der Polizei Iskandar Galimow, bekannt.

    "Die Aufklärungsrate bei den schweren und besonders schweren Verbrechen im Jahre 2007 belief sich auf 51,4 Prozent (47,6 im Jahre 2006). Außerdem gelang es 758 Morde aufzuklären, die in früheren Jahren begangen worden waren. Die gesamte Aufklärungsrate bei solchen Verbrechen beträgt mehr als 85 Prozent. Das ist das beste Ergebnis der letzten fünf Jahre", sagte der General.

    Laut dem Kripo-Chef wurden in Russland 127 000 Raubüberfälle, 504 000 Diebstähle, mehr als 6 000 Vergewaltigungen und 30 000 Fahrzeugentführungen begangen", sagte Galimow.

    Die niedrigsten Aufklärungsraten bei schweren und besonders schweren Verbrechen haben die Teilrepublik Mari El (Mittellauf der Wolga), das Gebiet Perm (am Ural), das Gebiet Jekaterinburg (Ural), das Gebiet Twer (Zentralrussland) und das Gebiet Tjumen (Ural) zu verzeichnen. Dagegen seien die Polizisten aus der Teilrepublik Altai (Südwestsibirien), Nordosetien-Alanien (Kaukasus), Mordowien (europäischer Teil Russlands), dem Gebiet Brjansk (Zentralrussland) und dem Gebiet Kostroma (Zentralrussland) die erfolgreichsten Ermittler.

    Galimow sagte, dass das Niveau der polizeilichen Leitung für die Aufklärung entscheidend sei.

    Im vorigen Jahr seien 28 Kriminalpolizisten im Dienst umgekommen. An 228 Polizisten seien in demselben Zeitraum staatliche Auszeichnungen verliehen worden.

    2008 begeht die russische Kriminalpolizei den 90. Jahrestag ihrer Gründung.