10:41 21 Oktober 2017
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    Tibet-Problem lässt sich nicht gewaltsam lösen - Papst Benedikt XVI.

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    VATIKANSTADT, 19. März (RIA Novosti). Papst Benedikt XVI. hat zur Herstellung von Frieden im Tibet aufgerufen, wo in der vergangenen Woche Dutzende von Menschen bei Massenunruhen getötet worden waren.

    Nach Abschluss seiner Generalaudienz am Mittwoch sagte der Papst, Probleme ließen sich nicht mit Gewalt lösen, sondern sie verschärften sich nur noch dadurch.

    Im Tibetischen autonomen Bezirk Chinas hatten in der vergangenen Woche die gewaltsamen Auseinandersetzungen angedauert, die am 10. März, nach dem Auseinanderjagen einer Demonstration anlässlich des 49. Jahrestages des Aufstandes in Lhasa ausgebrochen waren. Der Aufstand hatte mit der Verbannung des geistlichen Führers des Tibet Dalai-lama geendet.

    Am vergangenen Freitag erschienen Medienberichte über Brandstiftungen im Zentrum von Lhasa. Wie die chinesische Agentur Xinhua meldete, wurden während der Unruhen ca. 300 Lokalbrände registriert. Nach Angaben der chinesischen Behörden sind während des Aufruhrs 13 Menschen getötet worden. Die Anhänger des im Exil lebenden geistlichen Führers des Tibet haben am Sonntag 80 Tote und 72 Verletzte gemeldet.

    Benedikt XVI. sagte auch, er verfolge aufmerksam die Nachrichten, die in diesen Tagen aus dem Tibet kommen.

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