06:00 21 Januar 2018
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    Die meisten Russen glauben an ein gutes Leben in Russland - Umfrage

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    MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). 53 Prozent der russischen Bürger glauben, Russland könne „zum attraktivsten Land zum Leben“ werden. Nur 28 Prozent der Befragten sind anderer Meinung. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts WZIOM hervor.

    Jeder Fünfte (19 Prozent) ist diesbezüglich unentschlossen.

    Die 35- bis 44-jährigen sind in dieser Frage skeptischer als die junge Generation.

    30 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der Wohlstand der Bürger wachsen muss, damit das Leben angenehmer wird. Neun Prozent setzen auf eine entwickelte Wirtschaft und sieben Prozent auf die Möglichkeit, Arbeit zu finden.

    Fünf Prozent meinen, dass das Wohnproblem gelöst werden muss und die nationale Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sichergestellt werden müssen. Vier Prozent wünschen sich eine kostenlose und zugängliche gute Ausbildung, ein würdiges Altwerden, soziale Sicherheit sowie Stabilität.

    25 Prozent, die an eine Verbesserung des Lebensstandards in Russland glauben, meinen, dass die vielfältige Natur und das große Territorium des Landes hierbei eine Rolle spielen. Nur 13 Prozent glauben, dass das Schicksal Russlands in den Händen seiner Bürger liegt. Vier Prozent glauben, die große Anzahl talentierter Menschen im Land könne das Leben verbessern.

    Neun Prozent verzeichnen bereits jetzt eine aktive Entwicklung ihres Landes. Fünf Prozent der Interviewten sehen vor allem wirtschaftliche und industrielle Fortschritte. Vier Prozent sagen, in Russland herrsche Stabilität und dass der richtige Kurs gewählt worden sei.

    Sechs Prozent meinen, dass viel vom Präsidenten des Landes abhängen wird und vier Prozent hoffen, dass der neu gewählte Staatschef Dmitri Medwedew den Kurs des scheidenden Präsidenten Wladimir Putin fortsetzen wird.

    15 Prozent nennen Korruption, die Willkür der Behörden und Beamten als die größten Hindernisse für eine Verbesserung des Lebens in Russland. Rund elf Prozent meinen, dass das Fehlen von Ordnung und Stabilität, die Entfremdung des Staates von den Problemen der Bevölkerung sowie das niedrige Lebensniveau und Armut die Haupthindernisse für positive Veränderungen sind.

    Die Umfrage wurde am 12./13. April in verschiedenen Gebieten Russlands durchgeführt. Es nahmen 1600 Menschen daran teil.