14:48 15 Dezember 2017
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    Armenische Diaspora Russlands will Denkmal für Erdbebenopfer in Armenien errichten lassen

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Novosti). Die armenische Diaspora in Russland sammelt Geldspenden für die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des verheerenden Erdbebens, das Armenien vor fast 20 Jahren erschüttert hatte.

    Das teilte der Vorsitzende des Föderationsrates (Oberhaus des Parlaments), Sergej Mironow, am Dienstag mit.

    Das Erdbeben, das 25 000 Menschen das Leben kostete, ereignete sich am 7. Dezember 1988. Erdstöße der Stärke sieben vernichteten in 30 Sekunden die Stadt Spitak fast vollständig und verursachten starke Zerstörungen in Leninakan (heute Gjumri), Kirowakan (heute Wanadsor) und Stepanawan.

    "Im Dezember jährt sich dieses tragische Ereignis zum 20. Mal und die Bemühungen der Diaspora werden von den Parlamenten von Russland und Armenien unterstützt", sagte der Chef des russischen Parlamentsoberhauses nach einem Treffen mit dem armenischen Präsidenten Sersch Sargsjan.

    Mironow nannte Armenien einen "zuverlässigen Verbündeten und Partner" Russlands und teilte mit, dass der Warenumsatz zwischen beiden Ländern im vergangenen Jahr um 67 Prozent gestiegen sei und in diesem Jahr mehr als eine Milliarde US-Dollar betragen solle.

    Der Oberhaus-Chef schloss nicht aus, dass er in diesem Herbst zu einem offiziellen Besuch nach Armenien reisen werde.

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