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    Olmert: Existenz der jüdische Diaspora im postsowjetischen Raum bedroht

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    TEL AVIV, 07. Juli (RIA Novosti). Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert äußerte die Besorgnis, dass die jüdischen Gemeinden im postsowjetischen Raum wegen des anhaltenden Assimilationsprozesses bereits in einer Generation verschwinden könnten.

    Das meldete der Pressedienst der israelischen Regierung am Montag.

    Die rund 880 000 Juden im postsowjetischen Raum gingen immer öfter Mischehen ein. "Das gibt den ernsthaften Grund zur Besorgnis, dass die jüdischen Gemeinden im Laufe einer Generation in diesen Ländern verschwinden werden", sagte Olmert.

    Wenn ein Jude eine Nicht-Jüdin heiratete, so würden bereits die Enkel dieses Paares das Recht auf eine Repatriierung in Israel verlieren.

    "In Mischehen verringert sich gewöhnlich das Zugehörigkeitsgefühl zur jüdischen Kultur und Nationalität. Es geht somit ein Aussterben einer Nation vor sich", sagte der Pressesprecher der für Immigrationsfragen zuständigen Agentur "Sohnut", Alex Selski, RIA Novosti.

    Die israelische Regierung beabsichtigt die Gründung einer zwischenbehördlichen Kommission, um diesbezügliche Fragen zu erörtern.

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