11:40 21 Januar 2018
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    Nach Brandkatastrophe: 13-jähriger Russe wird in japanischer Klinik operiert

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    JUSCHNO-SACHALINSK, 07. Juli (RIA Novosti). Der russische Junge, der am Freitag mit schweren Verbrennungen in die japanische Zentralklinik in Sapporo geflogen wurde, wird von den örtlichen Ärzten chirurgisch behandelt.

    Das teilte ein Verwaltungsmitarbeiter des Gebietes Sachalin RIA Novosti mit.

    Der 13-jährige erlitt am 1. Juli bei einem Großfeuer in einer Garage der Stadt Ocha auf der Insel Sachalin schwere Brandverletzungen. Ein weiterer Jugendlicher wurde ebenfalls verletzt.

    Der Schwerverletzte wurde in die Intensivstation der Zentralklinik der Stadt eingeliefert. Seine Eltern baten den Gouverneur des Gebietes Sachalin, Alexander Choroschawin, darum, eine medizinische Behandlung des Kindes in Japan zu vermitteln. Der Verwaltungschef entsprach der Bitte. Die ärztliche Behandlung und der Aufenthalt des Jungen in Japan werden aus dem Gebietsbudget finanziert.

    Der Brandverletzte wurde am Freitag ins Krankenhaus "Sapporo Shiritsu Byoin" eingeliefert. Bereits auf dem Weg ins Krankenhaus wurden die notwendigen Tests vorgenommen.

    Eine eineinhalbstündige Untersuchung im Krankenhaus von Sapporo hat ergeben, dass die Brandwunden 58 Prozent der Haut umfassen. Am Rücken und an den Armen wurden Brandverletzungen dritten Grades festgestellt. Der Zustand des Patienten sei schlecht, hieß es.

    Laut dem Gesprächspartner der Agentur werden zuerst die am stärksten betroffenen Stellen am Rücken operiert. Wegen Mangel an eigener gesunder Haut sei der Patient auf die Transplantation von Spenderhaut angewiesen, die aus Tokio kommen soll, hieß es. Die Behandlung wird drei bis vier Monate dauern.

    Die Mutter des Jungen, die sich stets bei ihm befindet, ist der russischen und der japanischen Seite für ihr sofortiges Handeln dankbar.

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