15:30 16 August 2017
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    Unglaublich: Privatfirma untertunnelt heimlich Kreml

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    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Ein privates Bauunternehmen hat direkt vor dem Kreml ohne Genehmigung eine riesige Grube ausgegraben. Die Substanz einiger Gebäude ist nun stark gefährdet, berichtet die Zeitung "Rossijskaja Gazeta" in ihrer Mittwochsausgabe.

    Wie die Zeitung herausfand, arbeitete die Firma daran, einige Dutzend Meter vom Roten Platz entfernt drei unterirdische Geschosse einzurichten. Dieses Vorhaben stellt nun eine starke Gefährdung für die naheliegenden Architekturdenkmäler aus dem 17. und 18. Jahrhundert dar.

    "Die Slawisch-griechisch-lateinische Akademie hängt nun buchstäblich in der Luft", schreibt die Zeitung. In der Mitte des alten Patriarchenhofs hat sich der Boden gesenkt. Ein Kloster stehe nun schief wie der Turm von Pisa.

    Selbst Kommunikationsleitungen des Kremls seien gefährdet, hieß es.

    Das Unternehmen sei lediglich damit beauftragt gewesen, eine Unterführung der U-Bahn-Station "Ploschadj Revolutii" zu sanieren. Wie die Zeitung aber mutmaßt, wollte das Unternehmen stattdessen ein Einkaufszentrum bauen.

    Der ausgenommene Grund sei nachts in eine Nachbarstraße abtransportiert worden.

    Das städtische Komitee für Kulturerbe habe sich bereits an die Staatsanwaltschaft gewendet, hieß es weiter.

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