15:52 18 Dezember 2017
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    Spendenaufruf für verletzte Journalisten in Südossetien

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    MOSKAU, 18. August (RIA Novosti). Der Moskauer Journalistenverband sucht Sponsoren für materielle Hilfen für Journalisten, die bei der Berichterstattung über den georgisch-südossetischen Konflikt verletzt wurden.

    Das sagte die Erste Sekretärin dieser Organisation, Ljudmila Schtscherbina, am Montag RIA Novosti.

    Ihr zufolge hat bislang ein militärisches Versicherungsunternehmen auf einen Brief des Journalistenverbandes reagiert, der auch an viele andere Organisationen ging. Das Unternehmen werde schwer verletzten Journalisten je 70 000 Rubel (rund 1938 Euro) und leicht verletzten mindestens je 15 000 Rubel (rund 415 Euro) zukommen lassen.

    Laut Angaben des Journalistenverbandes sind bei den Kampfhandlungen in Südossetien zwei Journalisten ums Leben gekommen und etwa zehn verletzt worden.

    Laut Schtscherbina benötigt der Journalistenverband die Hilfsgelder außerdem für den Kauf von Panzerwesten, Helmen und Medikamentenpaketen für die Journalisten.

    „Der Journalistenverband mobilisierte rund 250 000 Rubel (1 Euro = 36,12 Rubel) für den Kauf von sieben Panzerwesten für die Gruppe des Fernsehkanals TVZ und des TV-Senders ‚Swesda’ des Verteidigungsministeriums, die nach Südossetien reisten“, teilte sie mit.

    In Südossetien starben der Fotokorrespondent Alexander Klimtschuk, der unter anderem für RIA Novosti arbeitete, und ein Korrespondent der Zeitschrift „Russki Newsweek“, Grigol Tschichladse.

    Laut den Angaben der Verbandes für Militärpresse waren bei der Berichterstattung über die Kampfhandlungen in Tschetschenien rund 30 russische Journalisten ums Leben gekommen, zwölf verschollen und mehrere Dutzende verletzt worden.

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