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    Pakistan: Terroranschlag auf Hotel Marriott galt der pakistanischen Führung

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    MOSKAU, 22. September (RIA Novosti). Der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari und der Premierminister des Landes, Yousaf Raza Gillani, sollten dem Terroranschlag auf das Hotel Marriott in Islamabad zum Opfer fallen. Die hochrangigen Politiker hatten zuvor ein Mittagessen in dem Luxus-Hotel gerade für den 20. September geplant.

    Dies gab das pakistanische Innenministerium am heutigen Montag bekannt.

    "Der Vorsitzende der pakistanischen Nationalversammlung plante in dem Hotel ein Mittagessen für den Präsidenten, den Premierminister und Kommandeure der Streitkräfte. Der Staatschef und der Regierungschef hatten aber kurzfristig einen anderen Treffpunkt vereinbart, und zwar das Haus von Yousaf Raza Gillani. Das Treffen fand nicht im Marriott statt", sagte der pakistanische Innenminister Rehman Malik.

    Ein mit Sprengstoff beladener Lastkraftwagen war am vergangenen Samstag vor dem Hotel Marriott im Regierungsviertel von Islamabad vorgefahren und dort explodiert.

    Nach jüngsten Angaben wurden bei dem Anschlag insgesamt 53 Menschen getötet, 226 erlitten Verletzungen. Unter den Todesopfern sind unter anderem zwei US-Amerikaner, ein Vietnamese und der tschechische Botschafter in Pakistan, Ivo Zdarek.

    Zu der Tat bekannte sich das internationale Terrornetzwerk Al Qaida.

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