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    Finanzkrise: Chavez betrachtet Bush als sozialistischen Genossen

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    WASHINGTON, 08. Oktober (RIA Novosti). Angesichts der weltweiten Finanzkrise hat der venezolanische Staatschef Hugo Chavez das Krisenmanagement von US-Präsident George W. Bush scharf kritisiert.

    "Wenn die venezolanische Regierung ein Gesetz zum Verbraucherschutz verabschiedet, dann sagen sie (die USA), dass Chavez ein Tyrann sei... Jedoch wird Bush für die Verstaatlichung von weltgrößten Banken nicht kritisiert. Hallo, Genosse Bush!", sagte Chavez nach Angaben des US-Zeitungsverlags McClatchy.

    "Genosse Bush geht in Richtung Sozialismus", sagte Venezuelas Staatschef weiter.

    Zuvor hatte Bush einen Plan zur Verstaatlichung der kriselnden Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac beschlossen, außerdem übernahm der Staat die Kontrolle über den Versicherungskonzern AIG.

    Am vergangen Freitag hatte Bush das 700-Milliarden-Rettungspaket zur Überwindung der Finanzkrise unterzeichnet. "Ich traf eine Entscheidung, die in Wirklichkeit meiner Philosophie widerspricht", sagte Bush allerdings.

    Ihm zufolge musste er diese Maßnahmen ergreifen, damit die Krise nicht die Existenz der US-Bürger gefährdet.

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